Aero Vision Germany – Über uns

Es begann mit dem FSX.

Heute entstehen daraus Komponenten für euer Homecockpit.

Hinter Aero Vision Germany stehen Sören Rohne und Steffen Utz — zwei Freunde, die aus einer gemeinsamen Begeisterung für die Luftfahrt ein Produkt für andere Flugbegeisterte entwickelt haben.

Sören Rohne – Aero Vision Germany

Sören Rohne

Unternehmensführung · Marketing · Serienentwicklung

Sörens Begeisterung für die Luftfahrt begann mit dem Microsoft Flight Simulator X. Mit 14 Jahren folgte die Segelflugausbildung. Heute ist er Privatpilot, arbeitet als Instructor im A320-Flugsimulator und verfolgt seinen Weg zum Verkehrspiloten weiter.

Seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker, seine Erfahrung im Marketing bei Mercedes-Benz und sein Studium in Business Administration mit Spezialisierung in Aviation Management verbinden technisches Verständnis mit einem Blick für Gestaltung und Unternehmensführung.

Bei Aero Vision Germany verantwortet Sören die Unternehmensführung, das Marketing und den digitalen Auftritt. Gemeinsam mit Steffen arbeitet er außerdem an der Überführung des Prototyps zum Serienprodukt.

Im Team ist Sören der Detailverliebte. Manchmal arbeitet er bis vier Uhr morgens daran, dass der Mauszeiger wie ein Flugzeug aussieht oder ein Klick auf der Website wie der Cabin Call im A320 klingt. Kleine Dinge, die Zeit kosten – und bei denen andere Flugbegeisterte vermutlich kurz grinsen.

Steffen Utz – Aero Vision Germany

Steffen Utz

Technische Entwicklung · Konstruktion · 3D-Druck

Steffen bringt aus seiner Ausbildung zum Fluggerätmechaniker und seiner langjährigen Erfahrung in der Luftfahrttechnik fundiertes technisches Wissen mit. Seine Schwerpunkte liegen in technischen Zeichnungen, der Konstruktion und dem 3D-Druck.

Dazu kommt seine praktische Erfahrung mit Flugsimulation und Homecockpits. Er beurteilt eine Konstruktion deshalb auch danach, wie sie sich später aufbauen und im Simulator nutzen lässt.

Bei Aero Vision Germany gibt Steffen den gemeinsamen Ideen Form. Aus Zeichnungen entstehen Bauteile, aus Probedrucken neue Erkenntnisse. In enger Zusammenarbeit mit Sören entwickelt er die Konstruktion weiter und stimmt Fertigung, Befestigungen und Montage aufeinander ab.

Die Begeisterung für die Arbeit des anderen ist dabei gegenseitig: Mal zeigt Sören ein neues Detail der Website, mal präsentiert Steffen den neuesten 3D-Druck. Nach einem freundschaftlichen Spruch folgt auf beiden Seiten häufig ein: „Wie geil, Bro!"

Der Moment, in dem der Schreibtisch nicht mehr reichte.

„Wir waren gerade auf einem Shared-Cockpit-Flug, als mir beim Programmieren die WINCTRL-MCDU vom Tisch rutschte. Wir guckten uns beide an und sagten: Das ist doch scheiße. Wie cool wäre es, wenn wir ein echtes Homecockpit hätten? Dann haben wir online geschaut, was so etwas kostet, und beschlossen: Das können wir doch auch selbst bauen. Spoiler: Es war nicht so einfach wie gedacht."

— Sören Rohne

Zunächst ging es um den eigenen Aufbau und die Freude an einem gemeinsamen Projekt. Doch mit jedem Entwicklungsschritt wuchs der Gedanke, das Ergebnis auch anderen Flugbegeisterten zugänglich zu machen.

Damit veränderte sich die Aufgabe: Aus einer individuellen Konstruktion für das eigene Zuhause sollte ein durchdachter Bausatz werden, den auch andere montieren und nutzen können.

Aus diesem Gedanken entstand Aero Vision Germany.

Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd.

Sören lebt in Norddeutschland, Steffen in Süddeutschland. Beide entwickeln Aero Vision neben ihren Jobs und den weiteren Verpflichtungen des Alltags. Gemeinsam vor einem Bauteil zu stehen und auf die entscheidende Stelle zu zeigen, ist deshalb eher die Ausnahme.

Die Entfernung verlangt klare Absprachen. Änderungen müssen verständlich erklärt, Zeichnungen nachvollziehbar und offene Fragen rechtzeitig angesprochen werden. Vieles findet abends und am Wochenende statt. Manchmal endet Sörens Arbeitstag ungefähr dann, wenn Steffen zur Frühschicht aufsteht.

Dabei haben beide gelernt, wie hilfreich gutes Crew Resource Management auch außerhalb eines Cockpits sein kann: Aufgaben nach Stärken verteilen, Informationen teilen, aufmerksam zuhören und Bedenken offen ansprechen.

Ihre Freundschaft macht die Zusammenarbeit direkt und unkompliziert. Beide können sich für die Idee des anderen begeistern und trotzdem offen sagen, wenn sie etwas anders lösen würden. Gelegentlich diskutieren sie dabei wie ein altes Ehepaar. Am Ende zählt für beide, dass die gemeinsame Lösung überzeugt.

Vom Prototyp zum serienfähigen Bausatz.

Ein funktionierender Aufbau für das eigene Homecockpit war der erste Meilenstein. Daraus einen Bausatz für andere zu entwickeln, brachte zusätzliche Anforderungen mit sich.

Das Pedestal sollte stabil sein, sich am A320 orientieren und die vorgesehenen WINCTRL-Module aufnehmen. Gleichzeitig mussten die Bauteile so aufeinander abgestimmt sein, dass sich der Aufbau anhand einer verständlichen Anleitung montieren lässt.

Dafür überprüften Sören und Steffen Befestigungen, vereinheitlichten Komponenten und überarbeiteten einzelne Montageschritte. Technische Zeichnungen bildeten die Grundlage; Probedrucke und praktische Tests zeigten, wo weitere Anpassungen sinnvoll waren.

Ihr Ziel ist eine standardisierte Fertigung, die auch bei 100 oder 500 Bestellungen einen gleichbleibenden Qualitätsstandard ermöglicht. Konstruktion, Herstellung und Montage werden deshalb gemeinsam betrachtet und aufeinander abgestimmt.

Die Begeisterung steckt auch in den Details.

Ein Flugzeug als Mauszeiger, der vertraute Cabin Call beim ersten Klick: Auch auf der Website begegnen Besuchern kleine Anspielungen auf die Luftfahrt.

Dahinter steckt die Freude an den Dingen, die Flugbegeisterte sofort wiedererkennen. Sören und Steffen kennen dieses Gefühl selbst – wenn aus einzelnen Geräten ein Cockpit wird und vertraute Handgriffe im eigenen Simulator ihren Platz finden.

Mit Aero Vision Germany möchten sie dieses Erlebnis anderen zugänglich machen: die eigene Hardware zu einem stimmigen Homecockpit zusammenzufügen und die Faszination des A320 zu Hause zu erleben.

Ein Homecockpit. Viele persönliche Träume.

Für Sören und Steffen ist die Flugsimulation seit vielen Jahren Teil ihrer Begeisterung für die Luftfahrt. Sie wissen aber auch, dass jeder Mensch etwas anderes damit verbindet.

Für manche ist der Simulator der erste Kontakt mit dem Fliegen. Für andere ist er ein langjähriges Hobby oder der Anstoß, eine Pilotenausbildung tatsächlich anzugehen. Und für Menschen, denen das reale Cockpit aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht offensteht, kann ein Homecockpit eine Möglichkeit sein, ihren Traum auf eigene Weise zu leben.

Dazu möchten die beiden mit Aero Vision Germany beitragen.

Besonders viel würde es ihnen bedeuten, wenn jemand ein Foto seines fertigen Aufbaus teilt und erzählt, wie sich der erste Flug angefühlt hat. Oder wenn aus einer Nachricht hervorgeht, dass die Begeisterung am Simulator den Mut gegeben hat, einen lange gehegten Plan weiterzuverfolgen.

Zu sehen, dass ihre Arbeit anderen Freude bereitet und vielleicht sogar etwas in Bewegung bringt, ist ein wesentlicher Teil ihrer Motivation. Dafür investieren sie ihre Zeit – auch nach Feierabend und manchmal bis spät in die Nacht.

Eure Erfahrungen gestalten die Weiterentwicklung mit.

Mit jedem individuellen Setup entstehen neue Ideen und Einsatzmöglichkeiten. Deshalb freuen sich Sören und Steffen über den Austausch mit den Menschen, die ihr Pedestal regelmäßig nutzen.

Welche Details gefallen besonders? Welche Ergänzungen wären für das eigene Cockpit interessant? Und welche Ideen ergeben sich nach vielen Stunden im Simulator?

Solche Erfahrungen helfen dabei, zukünftige Erweiterungen und Verbesserungen an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nutzer auszurichten. Wie in der Luftfahrt gehören sorgfältige Entwicklung und kontinuierliches Lernen für Aero Vision Germany zusammen.

Ob ein Foto vom Aufbau, Eindrücke vom ersten Flug oder eine konkrete Anregung: Rückmeldungen sind willkommen. Denn die Begeisterung, aus der Aero Vision entstanden ist, teilen viele – und genau dieser Austausch macht das Projekt für die beiden besonders.